Nachhaltige Geldanlage
Ökonomie & Ökologie sinnvoll verbinden
Was wir bei der Auswahl betrachten:

Nachhaltiges Investieren berücksichtigt neben wirtschaftlichen Zielen auch ökologische und soziale Kriterien.
Was bedeutet nachhaltige Geldanlage für uns?
Wir berücksichtigen die Einordnung nach der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR), insbesondere Artikel 6, 8 und 9. Sie zeigt, ob und wie Nachhaltigkeitsmerkmale oder konkrete Nachhaltigkeitsziele in einer Anlagestrategie berücksichtigt werden.
Ergänzend beziehen wir anerkannte Nachhaltigkeitssiegel und Standards ein, zum Beispiel das FNG-Siegel oder das österreichische Umweltzeichen. Sie helfen dabei, Nachhaltigkeitsmerkmale einzelner Anlageprodukte besser einzuordnen.
Zusätzlich berücksichtigen wir unabhängige Publikationen und Testberichte, etwa von EcoReporter. Sie ergänzen die Produktinformationen und helfen dabei, Nachhaltigkeitsmerkmale einzelner Anlagen besser einzuordnen.
Nachhaltige Geldanlage & Investmentstrategien
Geldanlage, die zu deinen Zielen und Werten passt.
Nachhaltigkeitskriterien können bei der Geldanlage eine wichtige Rolle spielen – sollten aber immer gemeinsam mit Renditechancen, Risiken, Kosten und der persönlichen Anlagestrategie betrachtet werden. Als unabhängige Finanzberatung helfen wir dir dabei, unterschiedliche Möglichkeiten einzuordnen und eine Lösung zu finden, die zu deinen Zielen und Präferenzen passt.
Erstgespräch sichernHäufige Fragen zu nachhaltigen Geldanlagen
Wie kann man nachhaltig Geld anlegen?
Aus einer Vielzahl von Möglichkeiten finden wir durch unsere unabhängige Beratung und fachliche Expertise die für dich individuell richtige nachhaltige Geldanlage. Hierbei berücksichtigen wir deine Ausschlusskriterien sowie die nachhaltigen Projekte und Themen, die dir wichtig sind. Zusätzlich beziehen wir unseren Researchprozess ein, um die Nachhaltigkeitsmerkmale einzelner Anlageprodukte besser einzuordnen.
Welche nachhaltigen Geldanlagen gibt es?
Nachhaltiges Investieren ist heute in vielen Anlageformen möglich – zum Beispiel über ETFs, Investmentfonds, Aktien, Anleihen oder fondsgebundene Versicherungen. Je nach Produkt werden dabei bestimmte Unternehmen oder Branchen ausgeschlossen, ESG-Kriterien berücksichtigt oder gezielt Unternehmen ausgewählt, die ökologische oder soziale Ziele verfolgen. Wichtig ist, genau hinzuschauen: Nachhaltigkeit ist nicht bei jedem Produkt gleich streng definiert. Deshalb sollten neben den Nachhaltigkeitskriterien auch Renditechancen, Risiken, Kosten und die persönliche Anlagestrategie berücksichtigt werden.
Was ist besser, Investmentfonds oder ETFs?
Pauschal lässt sich das nicht beantworten. ETFs bilden meist einen Index ab, sind häufig kostengünstiger und breit gestreut. Aktiv gemanagte Investmentfonds werden dagegen von einem Fondsmanagement gesteuert, das gezielt Anlageentscheidungen trifft und auf Marktveränderungen reagieren kann. Auch beim Thema Nachhaltigkeit gibt es Unterschiede: Sowohl ETFs als auch Investmentfonds können ESG-Kriterien, Ausschlüsse oder konkrete Nachhaltigkeitsziele berücksichtigen. Bei aktiv gemanagten Fonds kann das Management zusätzlich gezielt Einfluss auf die Auswahl der Unternehmen nehmen. Welche Variante besser passt, hängt von Anlageziel, Risikobereitschaft, Kosten, gewünschter Nachhaltigkeitsstrategie und persönlichen Präferenzen ab. Oft kann auch eine Kombination aus ETFs und aktiv gemanagten Fonds sinnvoll sein.
Welcher nachhaltige Investmentfonds ist der beste?
Den einen „besten“ nachhaltigen Investmentfonds gibt es nicht. Entscheidend ist, welcher Fonds zur persönlichen Anlagestrategie, Risikobereitschaft und zum Anlagehorizont passt. Auch bei der Nachhaltigkeit gibt es große Unterschiede. Einige Fonds arbeiten hauptsächlich mit Ausschlusskriterien, andere wählen gezielt Unternehmen anhand bestimmter Nachhaltigkeitsmerkmale aus oder verfolgen konkrete ökologische und soziale Ziele. Neben der Nachhaltigkeit sollten deshalb auch Kosten, Diversifikation, bisherige Wertentwicklung, Anlagestrategie und Risiken betrachtet werden. Entscheidend ist das Gesamtpaket – nicht nur das Nachhaltigkeitslabel.
Welcher nachhaltige ETF ist der beste?
Den einen „besten“ nachhaltigen ETF gibt es nicht. Entscheidend ist, welcher ETF zur persönlichen Anlagestrategie, Risikobereitschaft und zum Anlagehorizont passt. Auch bei nachhaltigen ETFs gibt es große Unterschiede – etwa bei Ausschlusskriterien, zugrunde liegenden Indizes und der Gewichtung von ESG-Merkmalen. Neben der Nachhaltigkeit sollten deshalb auch Kosten, Diversifikation, Indexmethodik, Wertentwicklung und Risiken betrachtet werden. Entscheidend ist das Gesamtpaket – nicht nur das Nachhaltigkeitslabel.
Was bedeutet ESG?
ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung) – drei zentrale Kriterien zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Geldanlagen.
E – Umwelt: Einfluss auf Klima, Ressourcenschonung, erneuerbare Energien
S – Soziales: Arbeitsbedingungen, Gleichstellung, soziale Verantwortung
G – Unternehmensführung: Transparenz, Ethik, Vermeidung von Korruption
Unternehmen und teilweise auch Staaten können anhand solcher Kriterien bewertet und miteinander verglichen werden. ESG ist dabei ein Bewertungsansatz – sagt allein aber noch nicht aus, wie nachhaltig eine Geldanlage tatsächlich ist.
